Kyodai Karate-Do Karateschule
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2008 KYODAI KARATE-DO
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Karate oder die Kampfkunst der leeren Hände

Karate (japanisch: die Kunst des Fechtens mit der leeren Hand) in der heutigen Form findet seinen Ursprung vor allem auf der Japan vorgelagerten Insel Okinawa und in Ost-China. Der seit dem 14. Jahrhundert stattfindende rege Austausch über den Seeweg mit Ost-China und mit Japan, der die Insel Okinawa und das dort herrschende gesellschaftliche Leben stark beeinflusst hat, war dabei von grosser Bedeutung. Ein bereits früher erlassenes Verbot, Waffen zu tragen, wurde nach der Annektierung Okinawas durch Japan 1609 aufrecht erhalten, und hat schliesslich zur Entwicklung einer waffenlosen Kampfkunst geführt, bei der der Körper die Funktion der verschiedenen Waffen übernimmt.

Die Kunst der leeren Hände, die schliesslich über Okinawa nach Japan kam und dort vor allem in den letzten hundert Jahren zum heutigen Karate-Do weiterentwickelt wurde, hat heute eine grosse kulturelle wie, vor allem in den westlichen Industrienationen, auch vermehrt eine sportliche Bedeutung erlangt. In unzähligen Dojos (japanisch: Ort des Wegs – das Dojo ist der Trainingsraum für japanische Kampfkünste) wird auch in der Schweiz Karate trainiert. Die Kunst des Kämpfens mit der leeren Hand soll allerdings nicht eine Kunst des Kämpfens mit leeren Köpfen sein. So achtet ein Dojo-Leiter, der Sensei (japanischer Ausdruck für Meister, hier Meister des Karate), darauf, dass mit dem Erlernen der Kampftechnik auch Werte wie etwa Respekt und Höflichkeit, Zuvorkommenheit und Hilfsbereitschaft vermittelt und verankert werden.

Shotokan-Karate (Shoto, japanisch: Ort des Shoto, nach dem Gründer Funakoshi Gichin, der das okinawanische Shuri-Te-Karate unter seinem „Künstler“-Namen „Shoto“ nach Japan brachte) ist in unseren Breitengraden ein weit verbreiteter spektakulärer Karate-Stil. Eines dieser Dojos, Kyodai, befindet sich an der Froburgerstrasse 11 in der Baselbieter Agglomerationsgemeinde Muttenz. Sensei oder Leiter dieses Trainingsraums für japanische Kampfkunst ist Zoran Ivetic.

 

Gichin Funakoshi (1868-1957)




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